11. August 2010
Probleme rund um die Parkinson-Erkrankung sind typischerweise gemeinsame Probleme von Ärzten, Betroffenen und Angehörigen. Leider sind diese Probleme nicht selten, etwa ein Prozent der Menschen in Deutschland ab dem 60. Lebensjahr ist betroffen. Das neurologische Behandlungsteam des Augustahospitals stellt sich der Behandlung von Menschen mit Parkinson.
Wir freuen uns, als Gäste zu unserer Veranstaltung Margarete Kaminski, die Vorsitzende der Deutschen Parkinson Vereinigung DPV, und Prof. Peter Clarenbach als ausgewiesenen Kenner mit Engagement im Kompetenznetz Parkinson begrüßen zu können. Gerne laden wir Sie zu unserer Veranstaltung ein.
Das Programm des Parkinson-Tages finden Sie auf der Startseite unserer Homepage.
Eine Ära geht zu Ende:
Prof. Dr. Dietmar Seidel in den Ruhestand verabschiedet
30. Juni 2010
Die Laudatio (pdf-Dokument)
Die Präsentation (pdf-Dokument)
Eine Ära ist am 30. Juni 2010 zu Ende gegangen: Nach fast 30-jähriger Tätigkeit am Augustahospital Anholt verabschiedete sich der hoch angesehene Chefarzt und Ärztliche Direktor Prof. Dr. Dietmar Seidel in den Ruhestand. „Er war Ansprechpartner für alle Berufsgruppen, jeder konnte zu ihm kommen. Er wird hier sehr fehlen“, sagte der Geschäftsführer Hans-Bernhard Lammers bei der feierlichen Verabschiedung. Vertreter der Trägergesellschaft Misericordia, der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie medizinische Wegbegleiter, die Generaloberin der Clemensschwestern und auch der Bürgermeister von Isselburg erwiesen ihm an diesem Tag die Ehre.
Als 1981 der 36 Jahre junge Dr. Seidel zu seinem Vorstellungsgespräch kam, konnte noch keiner ahnen, was er für eine Laufbahn am Augustahospital einschlagen würde. Wusste er ja noch nicht einmal, wo Anholt überhaupt liegt. Als Berliner war er die Großstadt gewohnt und auch als Oberarzt in Göttingen war ihm Anholt zunächst kein Begriff. Doch schon bald sollte sich das ändern. Nach seiner Habilitation 1981 durch die Universität Göttingen, wurde er bereits 1987 zum Professor an der Universität Münster ernannt, und mit Schließung der Inneren Abteilung am 1. Juli 1988 wurde er Ärztlicher Direktor. Seinen Schwerpunkt legte er schon früh auf Multiple-Sklerose-Patienten, promovierte und habilitierte über MS und schrieb auch die meisten seiner etwa 100 Fachveröffentlichungen über diese Krankheit.
Mitbegründer des Fördervereins
Bereits zu Beginn seiner Tätigkeit als Chefarzt war er Mitbegründer eines Fördervereins, mit dessen Hilfe 180.000 Euro für den Bau des therapeutischen Schwimmbads im Augustahospital gesammelt werden konnten. Er schrieb zahlreiche Bücher über MS, bekam Preise, hielt Vorträge bei Selbsthilfegruppen und wurde aufgrund seiner Fachkenntnis und seines Engagements schnell zum Sprecher für alle großen MS-Kliniken. Als langjähriger Vorsitzender des Ärztlichen Beirats der Deutschen Multiple-Sklerose Gesellschaft beriet er den Bundesverband in medizinischen Fragestellungen und setzte sich für die Forschung in diesem Gebiet ein. Bei der Entwicklung der Therapie-Leitlinien für MS-Patienten war er an vorderster Front beteiligt.
Für das Augustahospital war Seidel ein wahrer Segen: Er interessierte sich für sämtliche Bauvorhaben, war stets bei Gesprächen mit dem Ministerium oder der Trägergesellschaft engagiert dabei, ja entwickelte zum Teil sogar die Baupläne mit. „Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass während seiner Zeit bei uns die Patientenzahlen stets zugenommen haben und wir jährlich ausgeglichene betriebswirtschaftliche Ergebnisse vorweisen konnten“, meint Lammers. „Prof. Seidel hat enorm dazu beigetragen, dass das Augustahospital zu einer über die Region hinaus bekannten und anerkannten Fachklinik wurde.“
Große Fußstapfen
Es sind also große Fußstapfen, in die sein Nachfolger nun tritt. Doch Privatdozent Dr. Michael Haupts ist sich dieser Herausforderung durchaus bewusst. Er kennt Prof. Seidel seit über 20 Jahren und war auch dessen Wunschkandidat für den Posten. Haupts gehört zu den bekanntesten Multiple-Sklerose-Experten hierzulande und deckt mit seinen zusätzlichen wissenschaftlichen Schwerpunkten „Neurorehabilitation“ und „Neuropsychologie“ hervorragend die Anforderungen ab, die man an einen Chefarzt einer MS-Schwerpunktklinik stellt. Seine Erfahrungen auf dem Gebiet der Parkinson-Erkrankung ermöglichen dem Augustahospital zudem die Erweiterung des Angebotsspektrums.
Von seinem Ruhestand will Seidel eigentlich gar nichts wissen. Für Hobbys hatte er bisher kaum Zeit, seine Arbeit war sein Hobby. Nun kann er erst einmal ausgiebig für seine Frau und seine drei erwachsenen Kinder da sein. Doch wer Prof. Seidel kennt, wird ahnen, dass er sich nicht ganz zur Ruhe setzen wird…
Die Betriebsleitung des Augustahospitals wünscht ihm bei all seinen Vorhaben viel Spaß und Erfolg und dankt ihm für alles, was er für das Haus getan hat.
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Zweiter Chefarzt am Augustahospital Seit dem 1. Januar 2010 gibt es am Augustahospital Anholt, Fachklinik für Neurologie, einen zweiten Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. Michael Haupts wird die Nachfolge von Prof. Dr. Dietmar Seidel antreten, der zum 30. Juni 2010 mit Erreichen seines 65. Lebensjahres als Chefarzt und Ärztlicher Direktor ausscheidet. Seidel baute seit dem 1. November 1981 die Klinik als Pionier auf und leitete sie über fast drei Jahrzehnte erfolgreich. Dafür sprechen die über den gesamten Zeitraum zunehmenden Patientenzahlen, umfangreiche Neubau- und Sanierungsmaßnahmen und jährlich ausgeglichene betriebswirtschaftliche Ergebnisse, die nachhaltig den Standort dieser weit über die Region bekannten Fachklinik sicherten. Überlappender Wechsel Hauptgeschäftsführung und Aufsichtsrat der Misericordia GmbH Krankenhausträgergesellschaft in Münster ließen Seidel und dem Geschäftsführer des Augustahospitals, Herrn Hans-Bernhard Lammers, weitgehend freie Hand in der Auswahl des Chefarztnachfolgers und stimmten auch dem Wunsch Seidels zu, den anstehenden Chefarztwechsel für ein halbes Jahr überlappend zu vollziehen. Seidel kennt seinen Nachfolger bereits seit etwa 20 Jahren und hat ihn als einen der ersten der in Frage kommenden Wunschkandidaten bereits im Frühjahr vorigen Jahres auserwählt, um erste „Sondierungsgespräche“ zu führen. „Dr. Haupts gehört zu den bekanntesten Multiple-Sklerose-Experten hierzulande und deckt mit seinen zusätzlichen wissenschaftlichen Schwerpunkten „Neurorehabilitation“ und „Hirnleistungsstörungen“ hervorragend die Anforderungen ab, die man an einen Chefarzt unserer MS-Schwerpunktklinik stellt“, so Seidel. „Zudem besitzt er durch seine langjährige Zeit als Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Bochum-Langendreer sehr viel Erfahrungen auch auf dem Gebiet der Parkinson-Erkrankung, was unserer Klinik Möglichkeiten der Erweiterung unseres zukünftigen Angebotsspektrums ermöglicht“, sagt Seidel weiter. Die Betriebsleitung freut sich besonders, dass es gelungen ist, Haupts als zweiten Chefarzt noch ein halbes Jahr vor Seidels Versetzung in den Ruhestand „ins Boot“ zu holen. Er hat dadurch genügend Zeit, von ihm das „Ruder zu übernehmen“, um dann ab 1. Juli 2010 als Ärztlicher Direktor und alleiniger Chefarzt die Klinik weiter erfolgreich leiten zu können. Lebenslauf PD Dr. Michael Haupts PD Dr. Michael Haupts wurde am 27.09.1956 in Aachen geboren, studierte von 1975-1982 als Stipendiat des katholischen Cusanuswerk Humanmedizin und nebenbei auch Psychologie in Aachen und Münster. Dort promovierte er 1983 zum Doktor der Medizin. Nach einer mehrmonatigen Tätigkeit in der Neuropathologie (Univ. Düsseldorf) begann er 1984 mit seiner neurologischen Facharzt-Weiterbildung an der Neurologischen Universitätsklinik St. Josef-Hospital Bochum und war dann ab 1989 als Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik des Knappschaftskrankenhauses Bochum-Langendreer tätig. Er habilitierte 1998, was ihn berechtigte, den Titel „Privatdozent“ zu führen. 2003 wurde er Leitender Oberarzt der Neurologie in Bochum-Langendreer und 2004 vorübergehend Kommissarischer Leiter dieser Universitätsklinik. In seiner Bochumer Zeit arbeitete Haupts sehr engagiert in einer erfolgreichen MS-Forschungsgruppe, die sich aus MS-Wissenschaftlern aller drei Bochumer Univ.-Kliniken zusammensetzte. Zudem engagierte sich Haupts ehrenamtlich für die Arbeit der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und wurde auch bald in den Ärztlichen Beirat des DMSG-Bundesverbandes berufen. Seit Juli 2007 wirkte er als Leitender Arzt für Neurologie im Zentrum für Ambulante Rehabilitation in Bielefeld, das er maßgeblich mit aufbaute. Haupts ist Arzt für Neurologie, Arzt für Nervenheilkunde (Neurologie und Psychiatrie), verfügt über die Zusatzbezeichnungen „Klinische Geriatrie“, „Neurologische Intensivmedizin“ und „Rehabilitationswesen“ sowie „Physikalische Therapie“. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen zum Thema MS und Neurorehabilitation sowie u. a. mit Prof. Seidel Mitautor einer Monographie zum Thema „Symptomatische Therapie und Rehabilitation der MS“. Haupts ist mit einer Kollegin verheiratet und hat zwei Kinder (16 und 14). Augustahospital und Issel Pflegedienst erneut zertifiziert Zum Re-Zertifizierungsaudit kamen am 8. Dezember zwei Mitarbeiter vom TÜV NORD CERT zum Issel Pflegedienst. Sie besuchten zwei Patienten zuhause und befragten diese, wie zufrieden sie mit der Versorgung durch den Issel Pflegedienst seien. Anschließend wurde die Leitung und das QM-System auditiert. Die Auditoren bescheinigten dem Issel Pflegedienst ein hohes Qualitätsniveau und konnten daher ein neues Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2008 mit einer Gültigkeitsdauer von drei Jahren ausstellen. Die Auditoren lobten besonders die Wundbehandlung und -dokumentation. Anschließend wurden alle Abteilungen des Augustahospitals auditiert, denn auch hier stand aufgrund der Revision der DIN EN ISO 9001 ein vorgezogenes Re-Zertifizierungsaudit an. Die Auditoren lobten die Professionalität und die Selbstverständlichkeit der Mitarbeiter im Umgang mit dem QM-System und die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohle des Patienten. Dem Haus konnte ebenfalls ein neues Zertifikat ausgestellt werden! Nachruf 04.11.2009 "In diesen schweren Stunden besteht unser Trost oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden." Am Mittwoch, den 21. Oktober 2009 verstarb im Alter von 54 Jahren unser langjähriger Mitarbeiter Wolfgang Pisters Herr Pisters arbeitete seit 16 Jahren auf der Station 3 als Krankenpfleger. Er war im Team der Station 3 ein geschätzter Kollege und für die Patienten ein treuer Ansprechpartner. Die Beisetzung fand am Freitag, den 30. Oktober um 12.30 Uhr unter Mitwirkung unseres Krankenhausseelsorgers Pfarrer Lucas statt. Viele Mitarbeiter unseres Krankenhauses, besonders von der Station 3, nahmen Abschied.
Auszeichnung für Pflege bei Multipler Sklerose 22.07.2009 Multiple Sklerose (MS) ist immer noch eine unheilbare Krankheit. Ihre Folgen wiegen schwer: Von Sprachstörungen bis zum Leben im Rollstuhl. In ungünstigen Fällen kann die Erkrankung zu fortgeschrittener Behinderung und Pflegebedürftigkeit führen. Umso wichtiger ist es, die Pflegesituation der bundesweit über 120.000 MS-Erkrankten zu sichern und zu verbessern. Einen Schritt in diese Richtung hat nun der Issel Pflegedienst des Augustahospitals Anholt gemacht: Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) hat der Einrichtung den Titel „DMSG-geprüfter Pflegedienst“ verliehen. Zu der Auszeichnung ist es gekommen, da die beiden examinierten Issel-Pflegekräfte Christine Kamphausen und Ilke von Vorst an der 50-stündigen Fachfortbildung „Pflege bei MS“ teilgenommen haben. Sie wurden von fachlich qualifizierten Ärzten, Sozialpädagogen, Therapeuten und Fachpflegekräften unterrichtet und müssen nun jedes Jahr nachgeschult werden. Die DMSG legt Wert darauf, dass die Inhalte bundesweit gleich sind und somit ein einheitlicher Standard aufrecht gehalten werden kann. In einer Feierstunde überreichten der 1. Vorsitzende Harry Wermuth und der Geschäftsführer Dr. Markus Wirtz vom DMSG-Landesverband NRW die Auszeichnung an die Mitarbeiter des Issel Pflegedienstes. Der Geschäftsführer des Augustahospitals, Hans-Bernhard Lammers, freut sich sehr über den Einsatz der beiden Mitarbeiterinnen: „Nun können wir auch auf diesem Wege zeigen, dass unser Issel Pflegedienst hohe Qualität insbesondere in der Behandlung von MS-Patienten erbringt".
1. Januar 2010

8. Dezember 2009
v.l.: Ilke von Vorst (Mitarbeiterin Issel Pflegedienst), Prof. Dr. Dietmar Seidel (Ärztlicher Direktor), Harry Wermuth (1. Vorsitzender DMSG-Landesverband NRW), Joachim Weidemann (Pflegedirektor), Anne Kaupel (Pflegedienstleitung Issel Pflegedienst), Hans-Bernhard Lammers (Geschäftsführer), Christine Kamphausen (Mitarbeiterin Issel Pflegedienst)
Erfolgreiche Re-Zertifizierung
05.11.2008
Am 04. und 05. November war es wieder soweit. Drei Auditoren von der TÜV NORD CERT GmbH, unterstützt durch eine Trainee, haben im Augustahospital das Re-Zertifizierungsaudit durchgeführt.
Nachdem im Jahr 2005 erstmals das Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2000 für das Qualitätsmanagementsystem des Augustahospitals ausgestellt wurde und nachfolgend jedes Jahr durch ein Überwachungsaudit aufrechterhalten wurde, stand in diesem Jahr die Durchführung des Re-Zertifizierungsaudits an.
Die externen Auditoren haben dazu Begehungen in allen Abteilungen des Krankenhauses durchgeführt, um vor Ort festzustellen, ob die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2000 erfüllt sind und das Qualitätsmanagementsystem von den Mitarbeitern gelebt wird.
In der Abschlußbesprechung konnten die Auditoren der Betriebsleitung und den Mitarbeitern einen hohen Reifegrad des Qualitätsmanagementsystems bezeugen. Die hohe Patientenorientierung und die gute Therapieplanung, sowie eine gut nachvollziehbare Dokumentation wurden besonders lobend erwähnt.
Wir trauern
20.08.2008
Am 14. August verstarb nach langer schwerer Krankheit und trotzdem für uns plötzlich unsere Oberin Schwester M. Sieglind.
Die Verstorbene war über 25 Jahre im Augustahospital Anholt, davon seit 1987 als Oberin, beschäftigt.
Sie folgte unbeirrbar und mit Leidenschaft einem Weg, dessen Richtung zum Wohle der Patienten und Mitarbeiter bestimmt war. Ihr ganzes Wirken sah sie als Berufung zum Dienst am Menschen. Bis zuletzt kämpfte sie unermüdlich um die ihr wichtigen Werte und Maßstäbe, ohne dabei die Interessen anderer zu missachten. Durch ihre besondere Art, Menschen zu führen und auf ihre Probleme einzugehen, hat sie sich in unserem Krankenhaus viele Sympathien und Hochachtung erworben.
Dabei hat sie uns für die Zukunft viele Vermächtnisse und Zeugnisse hinterlassen. Hierfür danken wir ihr.
MRSA-Siegel
11.08.2008
Die Koordinatoren des Euregio MRSA-net haben am 1. Juli das Augustahospital Anholt zum zertifizierten Mitglied zur Bekämpfung von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) ernannt. Hiermit wird bescheinigt, dass das Augustahospital die Qualitätsziele des Euregio MRSA net erfüllt. Das Siegel ist bis zum 30.06.2010 gültig.
Der Wundkeim Staphylococcus aureus verursacht weltweit die meisten im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Besonders kritisch sind dabei Infektionen durch Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA), für die es nur wenige Möglichkeiten der Antibiotikatherapie gibt.
Das Euregio-Projekt ist die Schaffung eines grenzübergreifenden Netzwerks in der Region Münsterland/Twente. Auf deutscher Seite soll die MRSA-Rate erfasst und auf das niederländische Niveau gesenkt werden, auf niederländischer Seite der Zufluss von MRSA aus Deutschland und die Ausbreitung von MRSA kontrolliert werden. Euregio soll die Grundlage für einen grenzübergreifenden Qualitätsverbund bilden, der durch Senkung der MRSA-Rate die medizinsche Versorgung deutlich verbessern kann.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des MRSA net: http://www.mrsa-net.de/
Fachfortbildung "Pflege bei MS"
08.08.2008
Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. hat sich die Verbesserung der Pflegesituation MS-Erkrankter als Ziel gesetzt. Zur Sicherung und Verbesserung von Pflegequalität und Pflegesituation wurde ein Fachfortbildungsprogramm entwickelt, dessen Wirksamkeit für die Verbesserung der Pflege wissenschaftlich nachgewiesen ist.
In Kooperation mit der DMSG findet von Januar bis März 2009 die Fachfortbildung "Pflege bei MS" für Mitarbeiter ambulanter und stationärer Pflegedienste im Augustahospital statt. Es werden Mitarbeiter unseres Krankenhauses, mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung und Betreuung von MS-Patienten, referieren.
Damit wird Pflegediensten, Pflegeeinrichtungen und ihren Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, ihr Wissen um die Pflege bei MS zu erweitern, zu vertiefen und somit eine MS-gerechte Pflege leisten zu können.
FortbildungsinhalteIm Rahmen der praxisorientierten Fortbildung werden u.a. folgende Inhalte vermittelt:
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Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden stehen praxisorientierte Übungen in Kleingruppen mit supervisorischer Begleitung im Vordergrund dieser Fortbildung.
Wie lange dauert die Fortbildung?Die Fortbildung "Pflege bei MS" umfaßt 50 Unterrichtseinheiten. Sie wird jeweils an drei Wochenenden durchgeführt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft:
Aktionen zur bundesweiten "Woche für das Leben"
31.03.2008
Gesundheit – höchstes Gut? Mit dieser Frage fordern die katholische und die evangelische Kirche dazu auf, über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens ins Gespräch zu kommen. Die Häuser der Misericordia GmbH Krankenhausträgergesellschaft beteiligen sich allesamt mit einzelnen Aktionen an der „Woche für das Leben“, die vom 5. bis 12. April bundesweit stattfinden wird. „Als katholische Krankenhausträgergesellschaft ist es für uns selbstverständlich, dass wir an dieser Aktion teilnehmen“, sagt Misericordia-Geschäftsführer Gregor Hellmons.
Im Augustahospital Anholt werden die Gottesdienste am 5. und 6. April unter das Motto „Gesundheit – Heil – Leben“ gestellt. Jeder ist eingeladen, am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag um 9 Uhr diese Gottesdienste in der Klinikkapelle mitzufeiern. Und das Augustahospital setzt seine Aktionen zur Woche für das Leben noch weiter fort, sogar über den eigentlichen Zeitraum hinaus: Am Mittwoch, 16. und 23. April, laden die Seelsorger jeweils um 16 Uhr zur Meditation für Leib und Seele in den Aufenthaltsraum auf Station 2 ein.
Auch in den anderen Häusern der Misericordia finden Veranstaltungen zum Thema statt: Im Clemenshospital Münster waren die kleinen Patienten der Schulkinderstation E2 im Vorfeld dazu aufgerufen, ihre Vorstellungen zum Thema Gesundheit in Bildern, Gedichten oder Bastelarbeiten auszudrücken. Alle Werke werden nun in der „Woche für das Leben“ im Foyer des Krankenhauses ausgestellt, und können rund um die Uhr besichtigt werden.
In der Raphaelsklinik Münster wird sich das Kabarettistenduo Funke & Rüther mit dem Thema Ethik in der Medizin auseinandersetzen. Beide sind inzwischen nicht nur in Münster eine feste Größe, wenn es um die pointierte und humorvolle Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit geht. Interessant und amüsant soll der Abend am Dienstag, 8. April, ab 19 Uhr werden, zu dem das Klinische Ethikkomitee der Raphaelsklinik einlädt.
Die Häuser freuen sich auf jeden Besucher, der mit ihnen die Woche für das Leben begehen möchte.
Ambulanter Pflegedienst des Augustahospitals zertifiziert
Qualität und Leistung des Issel Pflegedienstes, der seit dem Jahr 2000 zum Augustahospital gehört, haben die Auditoren des TÜV Nord Cert überzeugt: Der Pflegedienst wurde nach intensiver Prüfung nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Hans-Bernhard Lammers, Geschäftsführer des Augustahospitals, übergab am 05. März im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Zertifizierungsurkunde an die Pflegedienstleitung Monika Betting.

v.l.: Hans-Bernhard Lammers (Geschäftsführer), Monika Betting
(Pflegedienstleitung Issel Pflegedienst), Joachim Weidemann (Pflegedirektor)
Am 28. und 29. November 2006 waren die Auditoren vor Ort, um sich ein Bild von der Arbeit des Pflegedienstes zu machen. Beide Auditoren kommen ursprünglich selbst aus dem pflegerischen Bereich und waren somit fachlich absolut kompetent.
Nach einem Gespräch mit der Betriebsleitung über die Unternehmenspolitik und die Ziele des Issel Pflegedienstes, begleiteten die TÜV-Mitarbeiter die Pflegekräfte zu den Patienten. Sie bewerteten nicht nur die Ausübung der direkten Pflege und der Behandlungspflege, sondern auch den menschlichen Umgang mit den Patienten. Dafür wurden sowohl die Betroffenen als auch deren Angehörige ausführlich befragt.
In einem abschließenden Gespräch mit Mitarbeitern der Isselpflege wurde die Organisation der Dienst- und Tourenpläne diskutiert und das Beschwerdemanagement unter die Lupe genommen. Außerdem standen Themen wie Arbeitssicherheit, Hygiene, Personalführung sowie Qualifikation und Weiterbildung des Personals auf dem Prüfstand.
Nach den zwei Tagen waren die Auditoren überzeugt: „Der Issel Pflegedienst erbringt nicht nur zufällig sehr gute Leistungen, sondern jeder Schritt ist geplant und die gute Qualität kann somit kontinuierlich gewährleistet werden“, äußerte sich der Auditor Stephan Becker.
Hans-Bernhard Lammers freut sich zusammen mit Joachim Weidemann, Pflegedirektor des Augustahospitals, dass mit der Zertifizierung nun auch nach außen hin deutlich sichtbar wird, dass der Issel Pflegedienst qualitativ hochwertige Leistungen zum Wohle der Patienten erbringt.
Weitere Informationen zum Issel Pflegedienst finden Sie unter http://www.isselpflege.de/


