Historie

Die Geschichte des Augustahospitals...

...beginnt im Jahr 1850, als sich die Anholter Fürstin Augusta zu Salm-Salm mit Nachdruck und beispielhafter Hilfe für den "Städtischen Armenfonds" und für die Errichtung eines "christlich-geprägten Instituts" einsetzte.

(Das damalige Augustahospital auf dem "Roßmühlenplatz", dem heutigen Parkplatz zwischen der St. Pankratius-Kirche und dem Markt)

Zwei Clemensschwestern übernahmen am 25. März 1850 die pflegerische Betreuung von Armen, Kranken und Hilflosen in der "Barmherzigen Schwestern-Anstalt". Der Stifter der Ordensgemeinschaft, Clemens-August Droste zu Vischering, gründete im Jahr 1808 aus der Not der damaligen Zeit die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern (Clemensschwestern). Sein Vorbild war der in hohem Maße in der Armen-, Kranken- und Waisenfürsorge tätige hl. Vinzenz von Paul. Daher sieht die Ordensgemeinschaft ihre besondere Aufgabe im heilenden Dienst am Menschen. Dieses Fundament prägt bis heute die Arbeit aller an der Aufgabengestaltung beteiligten Ordensschwestern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  Nachdem die Clemensschwestern die "Barmherzigen-Schwestern-Anstalt" 1850 übernommen hatten, bekam das Haus später in dankbarer Erinnerung an die großen Wohltaten der Fürstin Augusta den Namen Augustahospital. (Bild: Maria Alberti (1765-1812) Mitbegründerin des Ordens der Clemensschwestern im Jahre 1808,erste Oberin der Genossenschaft)

Das Augustahospital an seinem heutigen Platz wurde in kommunaler Trägerschaft am 1. Juli 1967 fertiggestellt. Ein halbes Jahr später, zum 1. Januar 1968, übernahmen die Clemensschwestern das 108 Bettenhaus aus städtischer Hand und sicherten den Fortbestand ihrer Arbeit im Anholter Krankenhaus - sehr zur Freude der einheimischen Bevölkerung. Aufgabe war die ortsnahe stationäre medizinische Versorgung mit einer Inneren, Chirurgischen und Gynäkologischen Abteilung. Die Geburtsstunde der Neurologie im Augustahospital schlug im November 1981 zu, als die  zu diesem Zeitpunkt noch neben der Inneren Medizin bestehende Chirurgie in eine neurologische Abteilung umgewandelt wurde. Die Schließung der Abteilung der Inneren Medizin führte am 30. Juni 1988 zur Spezialisierung des Augustahospitals als neurologische Fachklinik mit dem Schwerpunkt Multiple Sklerose. Seit dem 1. Juli 2010 sind Morbus Parkinson und Neurologische Frührehabilitation als weitere Schwerpunkte hinzugekommen.