Pflegedirektor Joachim Weidemann (li.) wird von König Willem-Alexander am Graafschap College empfangen. Quelle: Bocholter-Borkener-Volksblatt

Empfang beim niederländischen König Willem-Alexander - eine große Ehre für das Augustahospital

[14.05.2014]

Der niederländische König Willem-Alexander sowie Königin Maxima besuchten das Graafschap College in Groenlo. Auf Einladung des College-Direktors Theo Blom wurde dem Augustahospital die große Ehre zu teil, an dem Empfang teilzunehmen, um über eine bestehende Kooperation zwischen dem Hospital und der Hochschule zu berichten.

Als Vertreter der Klinik wurden Pflegedirektor Joachim Weidemann sowie Krankenschwester Ria Rensen-Huls bereits eine Woche vor dem offiziellen Empfang auf das Ereignis vorbereitet. „Der Ablauf des Besuches ist bis ins kleinste Detail geplant und die Sicherheitsvorkehrungen sind selbstverständlich hoch“, berichtete Weidemann. So sah der Veranstaltungsverlauf vor, dass die Delegation, bestehend aus Vertretern des Gesundheitswesens sowie niederländischen Studenten, um die Mittagszeit auf den Monarchen trifft. In freudiger Erwartung wurde dem Termin entgegengeblickt, dem einige Stunden vor dem Eintreffen des Königspaares ein angespanntes Warten vorausging. Nach einer kurzen Begrüßung durch eine Lehrerin der Schule widmete der König – der über sehr gute Deutschkenntnisse verfügt - seine ganze Aufmerksamkeit „seinen“ Gästen.

Erfolgreiche Kooperation

Weidemann bot sich die Gelegenheit, die gemeinsame Kooperation vorzustellen, bei der niederländische Pflegestudentinnen einen Teil ihrer Ausbildung im Augustahospital absolvieren. Seit Projektbeginn im vergangenen Sommer befinden sich vier angehende Fachpflegekräfte in verschiedenen Ausbildungsphasen im Augustahospital. Die Zusammenarbeit erweist sich für alle Beteiligten als äußerst positiv, so dass diese ab September dieses Jahres in die „zweite Runde“ geht.

Der König zeigte sich sehr interessiert an der partnerschaftlichen Beziehung, informierte sich besonders über die Anerkennung der Ausbildungsqualifikation. Dem Pflegedirektor blieben einige Minuten für seinen Bericht, in dessen Anschluss er begeistert war von dem spürbar echten Interesse des Monarchen. „Es ist für mich persönlich natürlich eine große Ehre auf den König zu treffen. Die Freude darüber, dass die länderübergreifende Zusammenarbeit solche Wertschätzung findet, überwiegt jedoch“, unterstrich Weidemann. Die Kooperation stellt letztlich eine Win-Win-Situation für beide Parteien dar – der Hochschule mangelt es an ausreichenden Praktikumsplätzen und dem Augustahospital ist es möglich potenzielle Mitarbeiter zu gewinnen.

Der sehr sympathisch und natürlich wirkende König stellte nach etwa 20 Minuten mit Bedauern fest, dass die Zeit für einen umfassenden Austausch eigentlich zu kurz sei und verabschiedete sich freundlich, bevor er die Königin abholte, die sich in einem anderen Raum der Hochschule mit niederländischen Studentinnen und Studenten unterhielt.